Climate Thinking – Klimakrise als Matter of Concern

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Dieser Artikel skizziert aus einer wissenschaftsphilosophischen Perspektive Climate Thinking als einen spezifischen Zugang der Geistes- und Kulturwissenschaften zum Themenfeld Klimawandel. Komplementär zu naturwissenschaftlich geprägten Forschungstraditionen, begreift und analysiert Climate Thinking demnach Phänomene wie Klima und Umwelt in ihrer sprachlichen Konstituiertheit und kulturellen Bedingtheit. Im Sinne des Nachdenkens über den Klimawandel, wird so die Klimakrise nicht bloß als Matter of Fact, sondern – in Erweiterung um theoretische, sprachliche und kulturelle Dimensionen – als Matter of Concern begriffen.[1]

Das Ende einer Erzählung als Anstoß einer Forschung

„Our belief that science alone could deliver us from the planetary quagmire is long dead.“[2]

Dieses Zitat des schwedischen Umwelt- und Wissenschaftshistorikers Sverker Sörlin dient dem Forschungs- und Lehrschwerpunkt Climate Thinking als eine Art Prämisse, Startpunkt oder vielleicht besser, als ein Denkanstoß. In nur 15 Worten werden verschiedene Grundannahmen angedeutet, um einen Ist-Zustand zu beschreiben: Hinter einem kollektiven „our“ versammelt sich eine in großer Gefahr befindliche Gemeinschaft, bei der der Glaube an eine superheroisch überzeichnete Instanz kursierte, welche „us“ – wenn nicht vom Bösen, so doch vom „planetarischen Schlamassel“ – erlösen könne. Selbstverständlich geht es Sörlin um die Lage der Menschheit im Angesicht der Klimakrise. Aber, so Sörlins nüchterner Befund, selbst wenn die Naturwissenschaft nicht „tot“ ist, so ist es doch der Erlösungsglaube an sie als Heilsbringer.

Ausgehend von dieser Überlegung fragt Climate Thinking mit einer kritischen Haltung danach, was die Geistes- und Kulturwissenschaften als traditioneller Gegenpol zu den Naturwissenschaften im Diskurs um die Klimakrise beitragen können. Damit wird auch die landläufige Einschätzung hinterfragt, dass die Veränderung des Klimas als ein Umweltproblem und damit als Teil der Natur ausschließlich in den exploratorischen und explanatorischen Zuständigkeitsbereich der Naturwissenschaften falle: Die Naturwissenschaften bestimmen den Gegenstandsbereich, erforschen die Probleme und schlagen - üblicherweise technische - Lösungen vor, die dann zur legitimen Grundlage politischer Entscheidungen werden.[3]

Demonstrierende beim ersten March for Science 2017 in Berlin.

Überzeichnet man diese Einschätzung, so imaginiert sie ein positivistisches Natur- und Weltbild, welches mittels eindeutiger und mit Gewissheit ausgestatteter Tatsachen vollständig erfasst werden kann, um daraus schließlich ebenso klare Entscheidungsgründe abzuleiten.[4] Doch auch ohne starke Überzeichnung kommt eine solche Auffassung zumindest tendenziell zum Ausdruck, etwa in dem Motto „Zu Fakten gibt es keine Alternative!“, unter dem sich 2017 beim ersten March for Science weltweit Menschen zusammentaten, um der wachsenden gesellschaftlichen Skepsis gegenüber wissenschaftlichen Forschungsergebnissen entgegenzutreten.[5]

Eine solche „performative Erwartung an Wissenschaft“[6] hat jedoch auch zur Folge, dass die Klimakrise in einer naturwissenschaftlichen Sprache physikalischer Kausalitäten als abstraktes, biophysisches, entkontextualisiertes und de-politisiertes Ereignis erfahren wird.[7] Es sollte dabei nicht überraschen, dass – frei nach Edmund Husserl – bloße Tatsachenwissenschaften bloße Tatsachenphänomene imaginieren.[8] Ein auf diese Weise gefasster Begriff der Klimakrise – noch einmal frei nach Husserl – ist dann jedoch bloß ein „Restbegriff“,[9] der nicht berücksichtigen kann, dass die Wissenschaften selbst und auch das von ihnen erforschte Phänomen in komplexen gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, ökologischen, technischen, ideengeschichtlichen etc. Zusammenhängen eingebunden sind.

Von Matters of Fact zu Matters of Concern

Mit Bruno Latour gesprochen, lässt sich dem Restbegriff naturwissenschaftlicher Matters of Fact ein erweiterter Begriff der Matters of Concern entgegenstellen. Dieser Begriff kann dabei helfen, die Klimakrise nicht bloß als Angelegenheit eines faktenhaft isolierbaren und de-politisierten Dings zu erfassen, auf das verwiesen und über das referiert werden kann. Als Matter of Concern lässt sich die Klimakrise als eine Zusammenkunft („Gathering“) von Phänomenen, Ideen, Mächten, Akteur*innen, Praktiken und Schauplätzen denken und damit als eine Angelegenheit, um die man sich sorgt und um die man besorgt ist.[10] Dies bedeutet, (Re-)Präsentationen von und Interkationen mit Aspekten der Klimakrise als zentral zu erachten und in diesem Zug nach Möglichkeit auch die Fortschreibung einer Trennung zwischen dem „Natürlichen“ der Fakten und dem „Sozialen“ der Sorge und Besorgnis zu verhindern.[11] Aspekte dieser vielfältigen Zusammenkunft in den Blick zu nehmen, in denen über die Klimakrise gesprochen, von ihr erzählt und über sie nachgedacht wird, wird im Kontext des Forschungsschwerpunkts Climate Thinking als eine der zentralen Kompetenzen und Aufgaben der Geistes- und Kulturwissenschaften verstanden.

Dabei darf dieser Zugang jedoch nicht als Schwächung oder gar Abrede von wissenschaftlichen Tatsachen missverstanden werden – obgleich es an der Oberfläche scheinbar eine gefährliche Ähnlichkeit mit Ansätzen einer strategischen Leugnung der Klimakrise gibt und sich ein nur schmaler Grat zwischen Wissenschaftsphilosophie und Verschwörungserzählung zu offenbaren scheint, wie Latour warnt.[12] Während es der Wissenschaftsphilosophie – und damit auch dieser Perspektivierung von Climate Thinking – darum geht, u. a. soziale, gesellschaftliche, kulturelle oder historische Kontexte der Klimakrise mitzureflektieren und somit den Tatsachen ihre kontextuelle Eingebundenheit zuzugestehen, zielen Verschwörungserzählungen darauf ab, die Klimakrise im ausschließlichen Sinne von Matters of Fact zu begreifen und die auf sie projizierte Gewissheit in Frage zu stellen. Entsprechend fiel auch die an die republikanische Partei gerichtet Empfehlung des politischen Beraters Frank Luntz im US-Wahlkampfjahr 2002 aus: „Voters believe that there is no consensus about global warming within the scientific community. Should the public come to believe that the scientific issues are settled, their views about global warming will change accordingly. Therefore, you need to continue to make the lack of scientific certainty a primary issue in the debate.“[13]

Hierin zeigt sich letztlich auch eine Schwierigkeit des oben zitierten Mottos „Zu Fakten gibt es keine Alternative!“: Sobald es nämlich Alternativen gibt – was wissenschaftsphilosophisch betrachtet weder überraschend noch problematisch ist –, scheint das Ausbleiben unumstößlicher Fakten im Umkehrschluss geradezu zu belegen, dass im Grunde gar nichts über den menschengemachten Klimawandel ausgesagt werden könne und entsprechend auch kein (politischer) Handlungsbedarf bestehe.[14] Dem ist in dieser Verkürzung dringend zu widersprechen.

Aufkleber an Laterne, fotografiert am 13.03.2021 in der Innenstadt von Göttingen

Eine rein naturwissenschaftlich-technisch dominierte Erfassung und Beschreibung der Klimakrise und deren Folgen als Matters of Fact impliziert im Zweifel aber auch eine ausschließlich technisch-technologische Bewältigungsstrategie, bei der etwa soziokulturelle und gesellschaftspolitische Aspekte „hinter mess-, quantifizier- und prognostizierbaren globalen Folgen des Klimawandels“ verschwinden und die „Gefahr einer solchen konzeptionellen Missachtung der komplexen sozialen, politischen und ökonomischen Verhältnisse“ darin liegt, „bestehende soziale Ungleichheiten mittels Anpassungspolitik zu perpetuieren.“[15]

Diese Gefahr weisen auch Silja Klepp und Libertad Chavez-Rodriguez in ihrer kulturgeographischen Arbeit aus, in der sie ein sich seit den 1970er Jahren fortschreibendes Opfernarrativ der biophysisch stärker bedrohten Regionen des globalen Südens nachzeichnen, mündend in neo-liberal gefärbten Konzepten von Klimavulnerabilität und Resilienz.[16] Vor diesem Hintergrund wendet sich bei ihnen die nüchtern deskriptive Einschätzung Sörlins zu einem normativen Appell: „[C]limate change cannot be left to natural sciences“.[17]

Aus der Erkenntnis, dass wissenschaftliche Tatsachen stets in menschlichen Kontexten zusammenkommen und entstehen, folgt jedoch nicht, alles, was andere als Fakten darstellen, um jeden Preis als ideologisch und interessengeleitet zu entlarven.

The purpose of showing how things are assembled is not to dismantle things, nor undermine the reality of matters of fact with critical suspicion about the powerful (human) interests they might reflect and convey. Instead, to exhibit the concerns that attach and hold together matters of fact is to enrich and affirm their reality by adding further articulations.[18]

So ist eben auch nicht der Begriff der Matters of Interest ins Feld geführt, der einen konfrontativen Kurs einschlagen würde. Während in den Domänen der Wissenschaften als auch der Politik Interessen schnell unter Korruptionsverdacht gestellt werden, färbt „Concern“ den Ton der (Re-)Präsentation von Tatsachen und Dingen mit Konnotationen von Besorgnis, Sorgsamkeit und Fürsorge.[19] Diese Aspekte des Begriffs Concern, fördern im besten Fall das Bewusstsein für die Verletzlichkeit/Zerbrechlichkeit/Anfälligkeit der Tatsachen und Dinge, die uns in der Zusammenkunft wichtig sind. Ein von dieser Sorge befreiter Begriff, so ein Gedanke der Philosophin Vinciane Despret, bietet uns aber keine „objektivere Welt“, sondern schlicht „eine Welt ohne uns“.[20]

Climate Thinking perspektiviert die Klimakrise als Matter of Concern

Ein Weg, die Klimakrise als Matter of Concern in den Blick zu nehmen, ist es zu reflektieren, wie über sie gesprochen, von ihr erzählt und über sie nachgedacht wird. So lässt sich beispielsweise fragen, wer auf welchen Kanälen mit wem und zu welchem Zweck über die Klimakrise spricht – oder darüber schweigt. Dabei wird selbstverständlich nicht nur in Pressetexten und Social Media über die Klimakrise gesprochen und geschwiegen, sondern beispielsweise auch in Dokumentarfilmen oder in der Kunst: „Das Sprechen über den Klimawandel ist ein hochgradig komplexes gesellschaftliches Phänomen, dessen Analyse Einblicke in die gegenwärtige politische Kommunikationskultur, Meinungsbildung und die Formierung politischer Gruppen ermöglicht.“[21] Es lohnt sich aber auch zu beleuchten, wie utopische und dystopische Literatur Welten erzählen, in denen die Folgen des Klimawandels deutlich zutage treten. Solche Welten imaginieren aber nicht nur Literatur, Film oder Videospiel, sondern auch andere Medien, die vielleicht nicht gleich in den Blick geraten: Zum erzählen welcher Welt regt beispielsweise der Lego-Konzern an, wenn die Planung der Lego-City im Kinderzimmer aufgrund der verfügbaren Sets noch immer vom Auto als dominantem Transportmittel aus gedacht werden muss, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen mittels Tankstellen- und Tanklastwagen-Sets aufrechterhalten wird und nachhaltige Mobilität höchstens als „das Andere“ imaginiert werden kann?[22] In all diesen Zusammenhängen lässt sich aber auch darüber nachdenken, welches Naturverständnis eigentlich vorausgesetzt wird, wenn die Klimakrise unter einem „modernisierungstheoretischen Entwicklungsparadigma [diskutiert wird], dessen Fortschrittsideal und Technologieoptimismus aus der Frühzeit der Industrialisierung stammen“,[23] oder wenn unter sozioökonomischen Gesichtspunkten Natur als zu nutzendes Objekt mit der Sphäre produktiver, bezahlter, männlich konnotierter Arbeit bzw. als zu schützendes Objekt mit der Sphäre reproduktiver, unbezahlter, weiblich konnotierter Arbeit verbunden wird.[24] Auch darüber nachzudenken, inwiefern in ethisch-moralischer Hinsicht die Zusammenhänge von Verursachung und Auswirkung räumlich und zeitlich verschwimmen und ein besonderes Zusammenspiel von individueller Verantwortung und kollektiver Verursachung vorliegt. Und schließlich, welche Form von Wissen in der Klimakrise uns eigentlich vorliegt oder vorliegen kann.

Diese bewusst nicht an disziplinären Grenzen, sondern an den drei Zugängen des Sprechens, Erzählens und Nachdenkens von bzw. über die Klimakrise angelegte Ausrichtung, prägen den Ansatz des Lehr- und Forschungsschwerpunkts Climate Thinking seit seiner Gründung im Sommersemester 2020. Climate Thinking ist in diesem Sinn ein Vorschlag und keine den Naturwissenschaften entgegengestellte Methode. Climate Thinking schlägt vor, die Phänomenen, Ideen, Mächten, Akteur*innen, Praktiken und Schauplätzen sorgsam, besorgt und fürsorglich als umfassende und komplexe Angelegenheit zu begreifen.

Belege

  1. Dieser Artikel ist eine überarbeite Fassung eines Beitrags, der erstmals am 22.12.2021 in dem Philosophie-Magazin Philosophike erschien. (Vgl. Böhnert, Martin (2021): Climate Thinking: Klimakrise als “Matter of Fact” oder “Matter of Concern”. Philosophike, In: philosophike.de. Online, zuletzt abgerufen am 21.03.2022. )
  2. Sörlin, Sverker (2012): Environmental Humanities. Why Should Biologists Interested in the Environment Take the Humanities Seriously?. In: BioScience 62(9), S. 788-789, hier S. 788.
  3. Vgl. hierzu die Überlegungen in Elliott, Alexander; Damodaran, Vinita; Cullis, James (2017): Introduction. In: Elliott, Alexander; Cullis, James; Damodaran, Vinita (Hrsg.): Climate Change and the Humanities. Historical, Philosophical and Interdisciplinary Approaches to the Contemporary Environmental Crisis, London: Crisis, S. 1-11. Sowie Mutschler, Hans-Dieter (2002): Naturphilosophie. Stuttgart: W. Kohlhammer, S. 8.
  4. Vgl. Nassehi, Armin (2020): Klima, Viren, Kurven. Was heißt, auf die Wissenschaft zu hören?. In: Nassehi, Amin; Felixberger, Peter (Hrsg.): Donner. Wetter. Klima. (Kursbuch 202), Hamburg: Kursbuch Kulturstiftung gGmbH, S. 145-163, hier S. 146.
  5. Zinkant, Kathrin (23. April 2017): Sciences Marches – Zu Fakten gibt es keine Alternative. In: Süddeutsche Zeitung. Online, zuletzt abgerufen am 21.03.2022.
  6. Nassehi, Armin (2020): Klima, Viren, Kurven. Was heißt, auf die Wissenschaft zu hören?. In: Nassehi, Amin; Felixberger, Peter (Hrsg.): Donner. Wetter. Klima. (Kursbuch 202), Hamburg: Kursbuch Kulturstiftung gGmbH, S. 145-163, hier S. 146.
  7. Vgl. Bravo, Michael T. (2009): Voices From the Sea Ice: the Reception of Climate Impact Narratives. In: Journal of Historical Geography 35(2), S. 256-278, hier S. 259. Online, zuletzt abgerufen am 21.03.2022.
  8. Bei Husserl lautet es: „Bloße Tatsachenwissenschaften machen bloße Tatsachenmenschen.“ Husserl, Edmund (1937/2012): Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Hamburg: Meiner, S. 6.
  9. Husserl, Edmund (1937/2012): Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie. Hamburg: Meiner, S. 9.
  10. Vgl. Latour, Bruno (2004): Why Has Critique Run Out of Steam? From Matters of Fact to Matters of Concern. In: Critical Inquiry 30(2), S. 225-248, hier S. 231-237.
  11. Vgl. Puig de la Bellacasa, María (2011): Matters of Care in technoscience: Assembling Neglected Things. In: Social Studies of Science 41(1), S. 85-106, hier S. 87. Siehe hierzu auch den Gedanken der bifurcation of nature bei Whitehead. Whitehead, Alfread North (1920): The Concept of Nature.
  12. Vgl. Latour, Bruno (2004): Why Has Critique Run Out of Steam? From Matters of Fact to Matters of Concern. In: Critical Inquiry 30(2), S. 225-248, hier S. 228.
  13. Burkeman, Oliver (04.03.2003): Memo Exposes Bush’s New Green Strategy. In: The Guardian. Online, zuletzt abgerufen am 21.03.2022. Trivia: Luntz sei auch verantwortlich dafür, dass im Wahlkampf von George W. Bush anstelle des zuvor in dessen Reden verwendeten Begriffs „Global Warming“, der weniger bedrohliche Begriff „Climate Change“ eingeführt wurde (vgl. Powell, James L. (2012): The Inquisition of Climate Science. New York: Columbia University Press, S. 175.
  14. Vielleicht lese ich das Motto aber auch falsch und es zielt darauf ab, dass es keine andere legitimierbare Wissensform als „das Faktische“ gebe. Das führt meines Erachtens jedoch nur in eine andere Sackgasse.
  15. Dietz, Kristina; Brunnengräber, Achim: [Lemma] Klimaanpassung. In: Bauriedl, Sybille (Hrsg.): Wörterbuch Klimadebatte, Bielefeld: Transcript (2015), S. 127-132, hier S. 128.
  16. Vgl. Klepp, Silja; Chavez-Rodriguez, Libertad (2018): Governing Climate Change. The Power of Adaption Discourses, Policies, and Practices. In: Klepp, Silja; Chavez-Rodriguez, Libertad (Hrsg.): A Critical Approach to Climate Change Adaption. Discourses, Policies, and Practices, London; New York: Routledge, S. 3-34, hier S. 12-14.
  17. Klepp, Silja; Chavez-Rodriguez, Libertad (2018): Governing Climate Change. The Power of Adaption Discourses, Policies, and Practices. In: Klepp, Silja; Chavez-Rodriguez, Libertad (Hrsg.): A Critical Approach to Climate Change Adaption. Discourses, Policies, and Practices, London; New York: Routledge, S. 3-34, hier S. 23.
  18. Puig de la Bellacasa, María (2011): Matters of Care in technoscience: Assembling Neglected Things. In: Social Studies of Science 41(1), S. 85-106, hier S. 89.
  19. Puig de la Bellacasa, María (2011): Matters of Care in technoscience: Assembling Neglected Things. In: Social Studies of Science 41(1), S. 85-106, hier S. 86.
  20. Despret, Vinciane (2004): The Body We Care For: Figures of Anthropo-Zoo-Genesis. In: Body & Society 10(2/3), S. 111-134, hier S. 131.
  21. Böhm, Felix; Reszke, Paul (2021): Über Klimawandel sprechen. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thinking – Ein Living Handbook, In: Climate Thinking – Ein Living Handbook. Online, zuletzt abgerufen am 21.03.2022.
  22. Vgl. Stockmann, Nils; Graf, Antonia (2020): Polluting our Kids’ Imagination? Exploring the Power of Lego in the Discourse on Sustainable Mobility Exploring the Power of Lego in the Discourse on Sustainable Mobility. In: Sustainability: Science, Practice and Policy 16(Special Issue). Online, zuletzt abgerufen am 21.03.2022.
  23. Bauriedl, Sybille (2015): Einleitung. In: Bauriedl, Sybille (Hrsg.): Wörterbuch Klimadebatte, Bielefeld: Transcript, S. 9-22, hier S. 18.
  24. Vgl. Burandt, Annemarie; Mölders, Tanja (2017): Nature–Gender Relations within a Social-Ecological Perspective on European Multifunctional Agriculture: The Case of Agrobiodiversity. In: Agriculture and Human Values 34(4), S. 955-967.



Autor*innen

Erstfassung: Martin Böhnert am 22.03.2022. Den genauen Verlauf aller Bearbeitungsschritte können Sie der Versionsgeschichte des Artikels entnehmen; mögliche inhaltliche Diskussionen sind auf der Diskussionsseite einsehbar.

Zitiervorlage:
Böhnert, Martin (2022): Climate Thinking – Klimakrise als Matter of Concern. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thinking – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel. URL=https://wiki.climate-thinking.de/index.php?title=Climate Thinking – Klimakrise als Matter of Concern, zuletzt abgerufen am 05.10.2022.