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	<title>Benutzer:Sina Reese/Werkstatt - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Sina Reese am 16. August 2022 um 17:26 Uhr</title>
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Die Human Rights Watch Organisation berichtet zudem über die fatalen Arbeitsbedingungen von Kindern und Erwachsenen, die auf den Plantagen ar-beiten. So fanden sie in einer Untersuchung heraus, dass Kinder bereits ab einem Alter von 8 Jahren auf den Plantagen arbeiten und lebensbedrohlichen Umständen ausgesetzt sind &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl. &lt;/del&gt;Human Rights Watch 2002&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. Die Arbeitszeiten auf den Plantagen sind &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;men-schenunwürdig&lt;/del&gt;. So arbeiten auch Kinder für insgesamt 3,50 Dollar 12 Stunden am Tag und müssen die Schule in der Regel abbrechen. Des Weiteren wird davon berichtet, dass die Arbeiter*innen keine Gewerkschaften gründen können, da sie sonst eine Entlassung fürchten müssen, was sie nicht riskieren können. Die Hauptabnehmer der Bananen sind Chiquita, Dole, Del Monte und Noboa (ebd.), die  dem US-amerikanischen Unternehmen „United Fruit Company“ (UFC, UFCO) angehören, dessen Geschäfte auf neokolonialer Ausbeutung in Süd- und Zentralamerika ab 1899 zurückzuführen sind &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl. &lt;/del&gt;Chapman &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2007&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. 7&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. Der Anbau von Bananen begann mit einigen kleinen Plantagen am Rande der Zugstrecke in Costa Rica, die aus pragmatischen Gründen gebaut werden sollte, um &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Han-delswege &lt;/del&gt;zwischen Amerika, Europa und Zentralamerika zu vereinfachen (ebd. S. 26). Zu Beginn waren exportierte Bananen ein Luxusgut, das sich wenige leisten konnten. Bana-nen sind fragile Pflanzen, die in einem tropisch-schwülen Klima am besten wachsen. Daher ist Zentralamerika ein geeigneter Anbauort (ebd. S. 13). Der Handel mit der exotischen Frucht war lukrativ. Die UFC kaufte große Anbauflächen und pflanzte Bananen auf großen Plantagen für deren Massenproduktion an. Das Monopol der UFC übt seither politischen Druck auf Regierungen aus. Die US-amerikanische Regierung intervenierte militärisch, beispielsweise bei Aufständen auf den Plantagen und unterstütze diktatorische Regime, um den ökonomischen Erfolg von UFC zu sichern &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl. &lt;/del&gt;Hendricks &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2021&lt;/del&gt;, S. 218&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. Ein &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Bei-spiel &lt;/del&gt;aus Guatemala im Jahr 1954 verdeutlicht seine Macht. Das Unternehmen sah sich durch den demokratischen Präsidenten Jacob Árbenz gefährdet, da er potenzielles Land für Plantagen nicht für die UFC freigeben wollte. Die UFC wendete sich an die US-amerikanische Regierung, woraufhin John Foster Dulles, ehemaliger Chef der CIA und ehemaliger Geschäftsmann bei UFC, den Sturz des Präsidenten veranlasste. Der Diktator Carlos Castillo Armas wurde mit Unterstützung der US-amerikanischen Regierung ins Amt gehoben, da er die ökonomischen Interessen der UFC sicherte. Ein 36 Jahre andauernder Bürgerkrieg folgte.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Neben Erdöl sind Bananen das wichtigste Exportgut Ecuadors. Man kann sagen, dass Bananen hier „das Land regieren“ &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Zeitung|Autor*in=unbekannt |Titel=Ecuador riecht von oben bis unten nach Bananen&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Zeitung=&lt;/ins&gt;Welt und Handel &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Datum=unbekannt|Online=https://www.weltundhandel.de/hintergrund/details/article/ecuador-riecht-von-oben-bis-unten-nach-bananen.html.|Abruf= 11.04.2022 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;. Die Landschaft im Süden ist &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;geprägt &lt;/ins&gt;von einer Monokultur durch Bananenplantagen. Sie machen ca. 75% des Marktes aus und für ihre Fläche wurde ein großer Teil des Regenwaldes zerstört. Monokulturen haben zur Folge, dass sich Schädlinge weiter ausbreiten können, was den Einsatz von Pestiziden erfordert (ebd.). Die Human Rights Watch Organisation berichtet zudem über die fatalen Arbeitsbedingungen von Kindern und Erwachsenen, die auf den Plantagen ar-beiten. So fanden sie in einer Untersuchung heraus, dass Kinder bereits ab einem Alter von 8 Jahren auf den Plantagen arbeiten und lebensbedrohlichen Umständen ausgesetzt sind &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=&lt;/ins&gt;Human Rights Watch &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Titel=Ecuador: Widespread Labor Abuse on Banana Plantations |Website=https://www.hrw.org/news/&lt;/ins&gt;2002&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;/04/24/ecuador-widespread-labor-abuse-banana-plantations |Abruf=11.04.2022 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;. Die Arbeitszeiten auf den Plantagen sind &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;menschenunwürdig&lt;/ins&gt;. So arbeiten auch Kinder für insgesamt 3,50 Dollar 12 Stunden am Tag und müssen die Schule in der Regel abbrechen. Des Weiteren wird davon berichtet, dass die Arbeiter*innen keine Gewerkschaften gründen können, da sie sonst eine Entlassung fürchten müssen, was sie nicht riskieren können. Die Hauptabnehmer der Bananen sind Chiquita, Dole, Del Monte und Noboa (ebd.), die  dem US-amerikanischen Unternehmen „United Fruit Company“ (UFC, UFCO) angehören, dessen Geschäfte auf neokolonialer Ausbeutung in Süd- und Zentralamerika ab 1899 zurückzuführen sind &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=&lt;/ins&gt;Chapman, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Peter |Titel=Bananas: how the United Fruit Company shaped the world.  |Ort=Edinburgh |Verlag=&lt;/ins&gt;.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;: Edinburgh |Jahr=2007 |Seite=&lt;/ins&gt;7&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;. Der Anbau von Bananen begann mit einigen kleinen Plantagen am Rande der Zugstrecke in Costa Rica, die aus pragmatischen Gründen gebaut werden sollte, um &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Handelswege &lt;/ins&gt;zwischen Amerika, Europa und Zentralamerika zu vereinfachen (ebd. S. 26). Zu Beginn waren exportierte Bananen ein Luxusgut, das sich wenige leisten konnten. Bana-nen sind fragile Pflanzen, die in einem tropisch-schwülen Klima am besten wachsen. Daher ist Zentralamerika ein geeigneter Anbauort (ebd. S. 13). Der Handel mit der exotischen Frucht war lukrativ. Die UFC kaufte große Anbauflächen und pflanzte Bananen auf großen Plantagen für deren Massenproduktion an. Das Monopol der UFC übt seither politischen Druck auf Regierungen aus. Die US-amerikanische Regierung intervenierte militärisch, beispielsweise bei Aufständen auf den Plantagen und unterstütze diktatorische Regime, um den ökonomischen Erfolg von UFC zu sichern &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=&lt;/ins&gt;Hendricks, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Michael |Titel=The Negative Effects of U.&lt;/ins&gt;S. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Imperialism in Central America |Zeitschrift=Latin American Perspectives |Band=48 |Nummer=6 |Jahr=2021 |Seite=&lt;/ins&gt;218&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;-222}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;. Ein &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Beispiel &lt;/ins&gt;aus Guatemala im Jahr 1954 verdeutlicht seine Macht. Das Unternehmen sah sich durch den demokratischen Präsidenten Jacob Árbenz gefährdet, da er potenzielles Land für Plantagen nicht für die UFC freigeben wollte. Die UFC wendete sich an die US-amerikanische Regierung, woraufhin John Foster Dulles, ehemaliger Chef der CIA und ehemaliger Geschäftsmann bei UFC, den Sturz des Präsidenten veranlasste. Der Diktator Carlos Castillo Armas wurde mit Unterstützung der US-amerikanischen Regierung ins Amt gehoben, da er die ökonomischen Interessen der UFC sicherte. Ein 36 Jahre andauernder Bürgerkrieg folgte.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Extraktivistismus in der Agrarwirtschaft durch die Bananenplantagen zeigt die Zerstö-rung der Natur auch deutlich menschenrechtliche Folgen für die Arbeitsbedingungen und die Machtlosigkeit der Arbeitenden auf den Plantagen. Die imperiale Geschichte Latein-amerikas zeigt deutlich, wie sich westliche Unternehmer*innen über Menschenrechte hin-wegsetzen und die Natur zwecks Profites vermarkten und zerstören. Unternehmen wie die UFC verschaffen sich durch ihren ökonomischen und politischen Einfluss steuerliche Vorteile und Landbesitz was zu einer Entdemokratisierung führt. Dies blieb auch aus &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;litera-rischer &lt;/del&gt;Sicht nicht unkommentiert und so schrieb Miguel Ángel Asturias den Roman „El Papa Verde“ im Jahr 1954 und erhielt dafür den Nobelpreis für Literatur &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl. &lt;/del&gt;Chapman &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2007&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. 9&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. In einer postkolonialen Literaturanalyse soll „El Papa Verde“ genauer auf seine Kritik gegenüber dem neokolonialen und extraktivistischen Gehalt untersucht werden. Der Roman wurde der Roman ausgewählt, da er als Reaktion auf realpolitische Ereignisse aus der Perspektive eines guatemaltekischen Autors geschrieben wurde und eine nicht-westliche, kritische Stimme einnimmt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Extraktivistismus in der Agrarwirtschaft durch die Bananenplantagen zeigt die Zerstö-rung der Natur auch deutlich menschenrechtliche Folgen für die Arbeitsbedingungen und die Machtlosigkeit der Arbeitenden auf den Plantagen. Die imperiale Geschichte Latein-amerikas zeigt deutlich, wie sich westliche Unternehmer*innen über Menschenrechte hin-wegsetzen und die Natur zwecks Profites vermarkten und zerstören. Unternehmen wie die UFC verschaffen sich durch ihren ökonomischen und politischen Einfluss steuerliche Vorteile und Landbesitz was zu einer Entdemokratisierung führt. Dies blieb auch aus &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;literarischer &lt;/ins&gt;Sicht nicht unkommentiert und so schrieb Miguel Ángel Asturias den Roman „El Papa Verde“ im Jahr 1954 und erhielt dafür den Nobelpreis für Literatur &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=&lt;/ins&gt;Chapman, &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Peter |Titel=Bananas: how the United Fruit Company shaped the world.  |Ort=Edinburgh |Verlag=&lt;/ins&gt;.&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;: Edinburgh |Jahr=2007 |Seite=&lt;/ins&gt;9&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/ins&gt;. In einer postkolonialen Literaturanalyse soll „El Papa Verde“ genauer auf seine Kritik gegenüber dem neokolonialen und extraktivistischen Gehalt untersucht werden. Der Roman wurde der Roman ausgewählt, da er als Reaktion auf realpolitische Ereignisse aus der Perspektive eines guatemaltekischen Autors geschrieben wurde und eine nicht-westliche, kritische Stimme einnimmt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Sina Reese am 16. August 2022 um 16:57 Uhr</title>
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Durch den Import von ausländischen Rohstoffen konnten die Industrieländer Kapital, Macht und technologisches Wissen akkumulieren. Mittels der De-pendenztheorie, die besagt, dass Unterentwicklung keine Folge von mangelnder Integrati-on in die moderne Welt ist, sondern eine Konsequenz der spezifischen Einbindung des Entwicklungslandes in den kapitalistischen Weltmarkt &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in= Karl &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Bachinger&lt;/del&gt;;Herbert &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Matis  &lt;/del&gt;|Titel=Entwicklungsdimensionen des Kapitalismus. Klassische sozioökonomische Konzeptionen und Analysen.|Ort=Wien-Köln-Weimar|Verlag= Böhlau|Jahr=2009|Seite=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lässt sich die asymmetrische Arbeitsteilung erklären. Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=Maristella &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Svampa&lt;/del&gt;|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung. Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=2020|Seite=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. Progressive Regierungen legitimieren den Extraktivismus, da ein Umverteilungsprozess angekurbelt wird und der Konsum innerhalb der Gesellschaft zunimmt &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Brand&lt;/del&gt;, Alberto &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Acosta &lt;/del&gt;|Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München |Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er ist zur Grundlage der Akkumulation von Wirtschaft und Kapital des 21. Jahrhundert geworden. Die entstehenden Verteilungsspielräume im sozialen Bereich und der Kampf gegen Hunger und Armut werden von der wachsenden Mittelschicht Lateinamerikas begrüßt, da eine dem Beispiel des globalen Nordens folgende imperiale Lebensweise angestrebt wird &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Brand&lt;/del&gt;;Alberto &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Acosta &lt;/del&gt;|Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München|Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Folglich führen die gegebenen Strukturen des Extraktivismus und die Abhängigkeit Lateinamerikas von transnationalen Konzernen zu einer Entfremdung und Vermarktung der Natur &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl. &lt;/del&gt;Acosta &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;amp; Brand 2018&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. 42&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;; &lt;/del&gt;[[Weiterführend: Streitz, Ame-lie (2022): Werkstatt. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thin-king – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel]] sowie der Entdemokratisierung der Bevölkerung und  der Missachtung der Menschenrechte. Extraktivismus steht im Kontrast zwischen hoher Rentabilität und hohem Verlust an Menschenleben sowie der Degradation von Landstrichen &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=Maristella &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Svampa&lt;/del&gt;|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung. Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=2020|Seite=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Festhalten an einer auf Extraktivismus basierenden Wirtschaftsweise schadet der Natur und zerstört wichtige Ökosysteme. Es kommt zu territorialer Transformation und Neuordnung von Landschaften &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Brand&lt;/del&gt;;Alberto &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Acosta &lt;/del&gt;|Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München |Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt;dessen Folge die Ent-demokratisierung der Natur und des sozialen Lebens bedeutet, wie beispielsweise im Fall der Yasuní-ITT- Initiative in Ecuador &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(&lt;/del&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Zeitung|Autor*in=&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Hernández Rentería, &lt;/del&gt;P. E. |Titel=La iniciati-va Yasuní-ITT: una oscura lección sobre ética y desarrollo |Zeitung=Revista de la Facultad de Jurisprudencia (RFJ) Quinto: Pontifica Universidad Católica del Ecuador |Band=2020 |Nummer=07 |Jahr=2020 |Seite=208-244}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Acosta und Brand postulieren, dass Extraktivismus kein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell ist, da alle Ressourcen endlich sind. Es kann auch keinen positiven Extraktivismus geben, da er der Logik des Kapitalismus unterliegt und folglich des Marktes, wonach sich Armut und Reichtum ungerecht verteilen und die Gesellschaft in allen Lebensbereichen strukturiert &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Urlich &lt;/del&gt;Brand;Alberto &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Acosta &lt;/del&gt;|Titel=Radikale Alternativen. 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Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Svampa, &lt;/ins&gt;Maristella|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung. Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=2020|Seite=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. 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		<author><name>Sina Reese</name></author>
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		<title>Sina Reese am 16. August 2022 um 16:45 Uhr</title>
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Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=Maristella Svampa|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung. Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=2020|Seite=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. Progressive Regierungen legitimieren den Extraktivismus, da ein Umverteilungsprozess angekurbelt wird und der Konsum innerhalb der Gesellschaft zunimmt &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand, Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. 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Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 42; [[Weiterführend: Streitz, Ame-lie (2022): Werkstatt. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thin-king – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel]] sowie der Entdemokratisierung der Bevölkerung und  der Missachtung der Menschenrechte. Extraktivismus steht im Kontrast zwischen hoher Rentabilität und hohem Verlust an Menschenleben sowie der Degradation von Landstrichen &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=Maristella Svampa|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung. Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=2020|Seite=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Festhalten an einer auf Extraktivismus basierenden Wirtschaftsweise schadet der Natur und zerstört wichtige Ökosysteme. 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Acosta und Brand postulieren, dass Extraktivismus kein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell ist, da alle Ressourcen endlich sind. Es kann auch keinen positiven Extraktivismus geben, da er der Logik des Kapitalismus unterliegt und folglich des Marktes, wonach sich Armut und Reichtum ungerecht verteilen und die Gesellschaft in allen Lebensbereichen strukturiert &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, &lt;/del&gt;Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. 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Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=Maristella Svampa|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung. Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=2020|Seite=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. Progressive Regierungen legitimieren den Extraktivismus, da ein Umverteilungsprozess angekurbelt wird und der Konsum innerhalb der Gesellschaft zunimmt &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand, Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München |Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er ist zur Grundlage der Akkumulation von Wirtschaft und Kapital des 21. Jahrhundert geworden. Die entstehenden Verteilungsspielräume im sozialen Bereich und der Kampf gegen Hunger und Armut werden von der wachsenden Mittelschicht Lateinamerikas begrüßt, da eine dem Beispiel des globalen Nordens folgende imperiale Lebensweise angestrebt wird &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;;&lt;/ins&gt;Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München|Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Folglich führen die gegebenen Strukturen des Extraktivismus und die Abhängigkeit Lateinamerikas von transnationalen Konzernen zu einer Entfremdung und Vermarktung der Natur (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 42; [[Weiterführend: Streitz, Ame-lie (2022): Werkstatt. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thin-king – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel]] sowie der Entdemokratisierung der Bevölkerung und  der Missachtung der Menschenrechte. Extraktivismus steht im Kontrast zwischen hoher Rentabilität und hohem Verlust an Menschenleben sowie der Degradation von Landstrichen &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=Maristella Svampa|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung. Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=2020|Seite=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Festhalten an einer auf Extraktivismus basierenden Wirtschaftsweise schadet der Natur und zerstört wichtige Ökosysteme. Es kommt zu territorialer Transformation und Neuordnung von Landschaften &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;;&lt;/ins&gt;Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München |Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=126}}&amp;lt;/ref&amp;gt;dessen Folge die Ent-demokratisierung der Natur und des sozialen Lebens bedeutet, wie beispielsweise im Fall der Yasuní-ITT- Initiative in Ecuador (&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Zeitung|Autor*in=Hernández Rentería, P. E. |Titel=La iniciati-va Yasuní-ITT: una oscura lección sobre ética y desarrollo |Zeitung=Revista de la Facultad de Jurisprudencia (RFJ) Quinto: Pontifica Universidad Católica del Ecuador |Band=2020 |Nummer=07 |Jahr=2020 |Seite=208-244}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Acosta und Brand postulieren, dass Extraktivismus kein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell ist, da alle Ressourcen endlich sind. Es kann auch keinen positiven Extraktivismus geben, da er der Logik des Kapitalismus unterliegt und folglich des Marktes, wonach sich Armut und Reichtum ungerecht verteilen und die Gesellschaft in allen Lebensbereichen strukturiert &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;;&lt;/ins&gt;Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München |Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Sina Reese am 16. August 2022 um 16:36 Uhr</title>
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Mittels der De-pendenztheorie, die besagt, dass Unterentwicklung keine Folge von mangelnder Integrati-on in die moderne Welt ist, sondern eine Konsequenz der spezifischen Einbindung des Entwicklungslandes in den kapitalistischen Weltmarkt &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in= Karl Bachinger, Herbert Matis  |Titel=Entwicklungsdimensionen des Kapitalismus. Klassische sozioökonomische Konzeptionen und Analysen.  |Ort=Wien-Köln-Weimar |Verlag= Böhlau |Jahr=2009|Seite=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lässt sich die asymmetrische Arbeitsteilung erklären. Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl&lt;/del&gt;. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Svampa &lt;/del&gt;2020&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, S. &lt;/del&gt;14&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;) &lt;/del&gt;denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. 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Acosta &amp;amp; &lt;/del&gt;Brand &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2018&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. 24&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. Folglich führen die gegebenen Strukturen des Extraktivismus und die Abhängigkeit Lateinamerikas von transnationalen Konzernen zu einer Entfremdung und Vermarktung der Natur (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 42; Weiterführend: Streitz, Ame-lie (2022): Werkstatt. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thin-king – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. URL=https://wiki.climate-thinking.de/index.php?title=Benutzer:Amelie Streitz/Werkstatt, zuletzt abgerufen am 07.05.2022.) &lt;/del&gt;sowie der Entdemokratisierung der Bevölkerung und  der Missachtung der Menschenrechte. Extraktivismus steht im Kontrast zwischen hoher Rentabilität und hohem Verlust an Menschenleben sowie der Degradation von Landstrichen &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl&lt;/del&gt;. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Svampa &lt;/del&gt;2020&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, S. &lt;/del&gt;13&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. Ein Festhalten an einer auf Extraktivismus basierenden Wirtschaftsweise schadet der Natur und zerstört wichtige Ökosysteme. Es kommt zu territorialer Transformation und Neuordnung von Landschaften &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl.Acosta &amp;amp; &lt;/del&gt;Brand &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2018&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. 126&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;) &lt;/del&gt;dessen Folge die Ent-demokratisierung der Natur und des sozialen Lebens bedeutet, wie beispielsweise im Fall der Yasuní-ITT- Initiative in Ecuador (&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Siehe: &lt;/del&gt;Hernández Rentería, P. E. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(2020). &lt;/del&gt;La iniciati-va Yasuní-ITT: una oscura lección sobre ética y desarrollo&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;. In: &lt;/del&gt;Revista de la Facultad de Jurisprudencia (RFJ) Quinto: Pontifica Universidad Católica del Ecuador &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(7&lt;/del&gt;/&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2020)&lt;/del&gt;. Acosta und Brand postulieren, dass Extraktivismus kein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell ist, da alle Ressourcen endlich sind. Es kann auch keinen positiven Extraktivismus geben, da er der Logik des Kapitalismus unterliegt und folglich des Marktes, wonach sich Armut und Reichtum ungerecht verteilen und die Gesellschaft in allen Lebensbereichen strukturiert &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl. Acosta &amp;amp; &lt;/del&gt;Brand &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;2018&lt;/del&gt;, &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;S&lt;/del&gt;. 44&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;)&lt;/del&gt;.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Wurzeln des Extraktivismus sind auf den Kolonialismus zurückzuführen, der vor über 500 Jahren mit der Eroberung Amerikas, Afrikas und Asiens begann. Grundvorausset-zung dafür war die Primärgüterakkumulation im kapitalistischen Wirtschaftssystem &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand, Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München |Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch den Import von ausländischen Rohstoffen konnten die Industrieländer Kapital, Macht und technologisches Wissen akkumulieren. Mittels der De-pendenztheorie, die besagt, dass Unterentwicklung keine Folge von mangelnder Integrati-on in die moderne Welt ist, sondern eine Konsequenz der spezifischen Einbindung des Entwicklungslandes in den kapitalistischen Weltmarkt &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in= Karl Bachinger, Herbert Matis  |Titel=Entwicklungsdimensionen des Kapitalismus. Klassische sozioökonomische Konzeptionen und Analysen.  |Ort=Wien-Köln-Weimar|Verlag= Böhlau|Jahr=2009|Seite=124}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lässt sich die asymmetrische Arbeitsteilung erklären. Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in=Maristella Svampa|Titel=Die Grenzen der Rohstoffausbeutung&lt;/ins&gt;. &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Umweltkonflikte und ökoterritoriale Wende in La-teinamerika |Ort=Bielefeld|Verlag=University Press|Jahr=&lt;/ins&gt;2020&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Seite=&lt;/ins&gt;14&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. 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Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 42; &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Weiterführend: Streitz, Ame-lie (2022): Werkstatt. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thin-king – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;sowie der Entdemokratisierung der Bevölkerung und  der Missachtung der Menschenrechte. 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		<author><name>Sina Reese</name></author>
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		<title>Sina Reese am 16. August 2022 um 16:11 Uhr</title>
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		<updated>2022-08-16T16:11:39Z</updated>

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Mittels der De-pendenztheorie, die besagt, dass Unterentwicklung keine Folge von mangelnder Integrati-on in die moderne Welt ist, sondern eine Konsequenz der spezifischen Einbindung des Entwicklungslandes in den kapitalistischen Weltmarkt &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;(vgl. &lt;/del&gt;Bachinger &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;amp; &lt;/del&gt;Matis 2009&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, S. &lt;/del&gt;124&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;) &lt;/del&gt;lässt sich die asymmetrische Arbeitsteilung erklären. Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern (vgl. Svampa 2020, S. 14) denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. Progressive Regierungen legitimieren den Extraktivismus, da ein Umverteilungsprozess angekurbelt wird und der Konsum innerhalb der Gesellschaft zunimmt (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, 30). Er ist zur Grundlage der Akkumulation von Wirtschaft und Kapital des 21. Jahrhundert geworden. Die entstehenden Verteilungsspielräume im sozialen Bereich und der Kampf gegen Hunger und Armut werden von der wachsenden Mittelschicht Lateinamerikas begrüßt, da eine dem Beispiel des globalen Nordens folgende imperiale Lebensweise angestrebt wird (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 24). Folglich führen die gegebenen Strukturen des Extraktivismus und die Abhängigkeit Lateinamerikas von transnationalen Konzernen zu einer Entfremdung und Vermarktung der Natur (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 42; Weiterführend: Streitz, Ame-lie (2022): Werkstatt. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thin-king – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel. URL=https://wiki.climate-thinking.de/index.php?title=Benutzer:Amelie Streitz/Werkstatt, zuletzt abgerufen am 07.05.2022.) sowie der Entdemokratisierung der Bevölkerung und  der Missachtung der Menschenrechte. Extraktivismus steht im Kontrast zwischen hoher Rentabilität und hohem Verlust an Menschenleben sowie der Degradation von Landstrichen (vgl. Svampa 2020, S. 13). Ein Festhalten an einer auf Extraktivismus basierenden Wirtschaftsweise schadet der Natur und zerstört wichtige Ökosysteme. Es kommt zu territorialer Transformation und Neuordnung von Landschaften (vgl.Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 126) dessen Folge die Ent-demokratisierung der Natur und des sozialen Lebens bedeutet, wie beispielsweise im Fall der Yasuní-ITT- Initiative in Ecuador (Siehe: Hernández Rentería, P. E. (2020). La iniciati-va Yasuní-ITT: una oscura lección sobre ética y desarrollo. In: Revista de la Facultad de Jurisprudencia (RFJ) Quinto: Pontifica Universidad Católica del Ecuador (7/2020). Acosta und Brand postulieren, dass Extraktivismus kein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell ist, da alle Ressourcen endlich sind. Es kann auch keinen positiven Extraktivismus geben, da er der Logik des Kapitalismus unterliegt und folglich des Marktes, wonach sich Armut und Reichtum ungerecht verteilen und die Gesellschaft in allen Lebensbereichen strukturiert (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 44).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Wurzeln des Extraktivismus sind auf den Kolonialismus zurückzuführen, der vor über 500 Jahren mit der Eroberung Amerikas, Afrikas und Asiens begann. Grundvorausset-zung dafür war die Primärgüterakkumulation im kapitalistischen Wirtschaftssystem &amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Herausgeber*in= Urlich Brand, Alberto Acosta |Titel=Radikale Alternativen. Warum man den Kapitalismus nur mit vereinten Kräften überwinden kann.|Ort=München |Verlag=oekom Verlag |Jahr=2018|Seite=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Durch den Import von ausländischen Rohstoffen konnten die Industrieländer Kapital, Macht und technologisches Wissen akkumulieren. Mittels der De-pendenztheorie, die besagt, dass Unterentwicklung keine Folge von mangelnder Integrati-on in die moderne Welt ist, sondern eine Konsequenz der spezifischen Einbindung des Entwicklungslandes in den kapitalistischen Weltmarkt &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Quellen-Literatur|Autor*in= Karl &lt;/ins&gt;Bachinger&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;, Herbert &lt;/ins&gt;Matis &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt; |Titel=Entwicklungsdimensionen des Kapitalismus. Klassische sozioökonomische Konzeptionen und Analysen.  |Ort=Wien-Köln-Weimar |Verlag= Böhlau |Jahr=&lt;/ins&gt;2009&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Seite=&lt;/ins&gt;124&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;/ins&gt;lässt sich die asymmetrische Arbeitsteilung erklären. Der zeitgenössische Begriff des Neo-Extraktivismus hebt sich insofern ab, als dass lateinamerikanische Regierungen, sei-en sie progressiv oder neoliberal, eine aktive Rolle beim Ressourcen-Extraktivismus ein-nehmen und durch dessen Export große Gewinne erwirtschaften, um dadurch die Ent-wicklung zu fördern (vgl. Svampa 2020, S. 14) denn daraus ergab sich eine wirtschaftli-che, gesellschaftliche und politische Stabilität in Lateinamerika. Progressive Regierungen legitimieren den Extraktivismus, da ein Umverteilungsprozess angekurbelt wird und der Konsum innerhalb der Gesellschaft zunimmt (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, 30). Er ist zur Grundlage der Akkumulation von Wirtschaft und Kapital des 21. Jahrhundert geworden. Die entstehenden Verteilungsspielräume im sozialen Bereich und der Kampf gegen Hunger und Armut werden von der wachsenden Mittelschicht Lateinamerikas begrüßt, da eine dem Beispiel des globalen Nordens folgende imperiale Lebensweise angestrebt wird (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 24). Folglich führen die gegebenen Strukturen des Extraktivismus und die Abhängigkeit Lateinamerikas von transnationalen Konzernen zu einer Entfremdung und Vermarktung der Natur (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 42; Weiterführend: Streitz, Ame-lie (2022): Werkstatt. In: Böhm, Felix; Böhnert, Martin; Reszke, Paul (Hrsg.): Climate Thin-king – Ein Living Handbook. Kassel: Universität Kassel. URL=https://wiki.climate-thinking.de/index.php?title=Benutzer:Amelie Streitz/Werkstatt, zuletzt abgerufen am 07.05.2022.) sowie der Entdemokratisierung der Bevölkerung und  der Missachtung der Menschenrechte. Extraktivismus steht im Kontrast zwischen hoher Rentabilität und hohem Verlust an Menschenleben sowie der Degradation von Landstrichen (vgl. Svampa 2020, S. 13). Ein Festhalten an einer auf Extraktivismus basierenden Wirtschaftsweise schadet der Natur und zerstört wichtige Ökosysteme. Es kommt zu territorialer Transformation und Neuordnung von Landschaften (vgl.Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 126) dessen Folge die Ent-demokratisierung der Natur und des sozialen Lebens bedeutet, wie beispielsweise im Fall der Yasuní-ITT- Initiative in Ecuador (Siehe: Hernández Rentería, P. E. (2020). La iniciati-va Yasuní-ITT: una oscura lección sobre ética y desarrollo. In: Revista de la Facultad de Jurisprudencia (RFJ) Quinto: Pontifica Universidad Católica del Ecuador (7/2020). Acosta und Brand postulieren, dass Extraktivismus kein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell ist, da alle Ressourcen endlich sind. Es kann auch keinen positiven Extraktivismus geben, da er der Logik des Kapitalismus unterliegt und folglich des Marktes, wonach sich Armut und Reichtum ungerecht verteilen und die Gesellschaft in allen Lebensbereichen strukturiert (vgl. Acosta &amp;amp; Brand 2018, S. 44).  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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So fanden sie in einer Untersuchung heraus, dass Kinder bereits ab einem Alter von 8 Jahren auf den Plantagen arbeiten und lebensbedrohlichen Umständen ausgesetzt sind (vgl. Human Rights Watch 2002). Die Arbeitszeiten auf den Plantagen sind men-schenunwürdig. So arbeiten auch Kinder für insgesamt 3,50 Dollar 12 Stunden am Tag und müssen die Schule in der Regel abbrechen. Des Weiteren wird davon berichtet, dass die Arbeiter*innen keine Gewerkschaften gründen können, da sie sonst eine Entlassung fürchten müssen, was sie nicht riskieren können. Die Hauptabnehmer der Bananen sind Chiquita, Dole, Del Monte und Noboa (ebd.), die  dem US-amerikanischen Unternehmen „United Fruit Company“ (UFC, UFCO) angehören, dessen Geschäfte auf neokolonialer Ausbeutung in Süd- und Zentralamerika ab 1899 zurückzuführen sind (vgl. Chapman 2007, S. 7). Der Anbau von Bananen begann mit einigen kleinen Plantagen am Rande der Zugstrecke in Costa Rica, die aus pragmatischen Gründen gebaut werden sollte, um Han-delswege zwischen Amerika, Europa und Zentralamerika zu vereinfachen (ebd. S. 26). Zu Beginn waren exportierte Bananen ein Luxusgut, das sich wenige leisten konnten. Bana-nen sind fragile Pflanzen, die in einem tropisch-schwülen Klima am besten wachsen. Daher ist Zentralamerika ein geeigneter Anbauort (ebd. S. 13). Der Handel mit der exotischen Frucht war lukrativ. Die UFC kaufte große Anbauflächen und pflanzte Bananen auf großen Plantagen für deren Massenproduktion an. Das Monopol der UFC übt seither politischen Druck auf Regierungen aus. Die US-amerikanische Regierung intervenierte militärisch, beispielsweise bei Aufständen auf den Plantagen und unterstütze diktatorische Regime, um den ökonomischen Erfolg von UFC zu sichern (vgl. Hendricks 2021, S. 218). Ein Bei-spiel aus Guatemala im Jahr 1954 verdeutlicht seine Macht. Das Unternehmen sah sich durch den demokratischen Präsidenten Jacob Árbenz gefährdet, da er potenzielles Land für Plantagen nicht für die UFC freigeben wollte. Die UFC wendete sich an die US-amerikanische Regierung, woraufhin John Foster Dulles, ehemaliger Chef der CIA und ehemaliger Geschäftsmann bei UFC, den Sturz des Präsidenten veranlasste. Der Diktator Carlos Castillo Armas wurde mit Unterstützung der US-amerikanischen Regierung ins Amt gehoben, da er die ökonomischen Interessen der UFC sicherte. Ein 36 Jahre andauernder Bürgerkrieg folgte.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Neben Erdöl sind Bananen das wichtigste Exportgut Ecuadors. Man kann sagen, dass Bananen hier „das Land regieren“ (vgl. Welt und Handel). Die Landschaft im Süden ist ge-prägt von einer Monokultur durch Bananenplantagen. Sie machen ca. 75% des Marktes aus und für ihre Fläche wurde ein großer Teil des Regenwaldes zerstört. Monokulturen haben zur Folge, dass sich Schädlinge weiter ausbreiten können, was den Einsatz von Pestiziden erfordert (ebd.). Die Human Rights Watch Organisation berichtet zudem über die fatalen Arbeitsbedingungen von Kindern und Erwachsenen, die auf den Plantagen ar-beiten. So fanden sie in einer Untersuchung heraus, dass Kinder bereits ab einem Alter von 8 Jahren auf den Plantagen arbeiten und lebensbedrohlichen Umständen ausgesetzt sind (vgl. Human Rights Watch 2002). Die Arbeitszeiten auf den Plantagen sind men-schenunwürdig. So arbeiten auch Kinder für insgesamt 3,50 Dollar 12 Stunden am Tag und müssen die Schule in der Regel abbrechen. Des Weiteren wird davon berichtet, dass die Arbeiter*innen keine Gewerkschaften gründen können, da sie sonst eine Entlassung fürchten müssen, was sie nicht riskieren können. Die Hauptabnehmer der Bananen sind Chiquita, Dole, Del Monte und Noboa (ebd.), die  dem US-amerikanischen Unternehmen „United Fruit Company“ (UFC, UFCO) angehören, dessen Geschäfte auf neokolonialer Ausbeutung in Süd- und Zentralamerika ab 1899 zurückzuführen sind (vgl. Chapman 2007, S. 7). Der Anbau von Bananen begann mit einigen kleinen Plantagen am Rande der Zugstrecke in Costa Rica, die aus pragmatischen Gründen gebaut werden sollte, um Han-delswege zwischen Amerika, Europa und Zentralamerika zu vereinfachen (ebd. S. 26). Zu Beginn waren exportierte Bananen ein Luxusgut, das sich wenige leisten konnten. Bana-nen sind fragile Pflanzen, die in einem tropisch-schwülen Klima am besten wachsen. Daher ist Zentralamerika ein geeigneter Anbauort (ebd. S. 13). Der Handel mit der exotischen Frucht war lukrativ. Die UFC kaufte große Anbauflächen und pflanzte Bananen auf großen Plantagen für deren Massenproduktion an. Das Monopol der UFC übt seither politischen Druck auf Regierungen aus. Die US-amerikanische Regierung intervenierte militärisch, beispielsweise bei Aufständen auf den Plantagen und unterstütze diktatorische Regime, um den ökonomischen Erfolg von UFC zu sichern (vgl. Hendricks 2021, S. 218). Ein Bei-spiel aus Guatemala im Jahr 1954 verdeutlicht seine Macht. Das Unternehmen sah sich durch den demokratischen Präsidenten Jacob Árbenz gefährdet, da er potenzielles Land für Plantagen nicht für die UFC freigeben wollte. Die UFC wendete sich an die US-amerikanische Regierung, woraufhin John Foster Dulles, ehemaliger Chef der CIA und ehemaliger Geschäftsmann bei UFC, den Sturz des Präsidenten veranlasste. Der Diktator Carlos Castillo Armas wurde mit Unterstützung der US-amerikanischen Regierung ins Amt gehoben, da er die ökonomischen Interessen der UFC sicherte. 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		<author><name>Sina Reese</name></author>
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		<title>Sina Reese am 16. August 2022 um 15:38 Uhr</title>
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		<updated>2022-08-16T15:38:07Z</updated>

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		<author><name>Sina Reese</name></author>
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		<updated>2022-02-04T13:54:04Z</updated>

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		<author><name>Admino</name></author>
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